Vertriebskonzept Outbound Sales – 10 entscheidende Argumente

Outbound Sales ist als der primäre Vertriebskanal bekannt. Doch ist Outbound Sales tatsächlich das wahre Vertriebskonzept, deine Umsätze zu steigern? Oder solltest du lieber zum Inbound Sales greifen? Die 10 wichtigsten Pro’s und Contra’s haben wir für dich hier zusammengefasst!

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Conta Outbound Vertriebskonzept

#1: Es stört

Ganz einfach: die Leute sind genervt, ständig von unbekannten Leuten, die ihnen was verkaufen wollen, angerufen zu werden. Bei jedem Anruf unterbrichst du die Person bei dem, was er/sie gerade tut. Und das stört. Folge: Der Angerufene blockt dich ab.

Vertriebskonzept#2: Es setzt Kunden unter Druck

Da Vertriebler bei Kaltakquise oft auf Ablehnung stoßen, wollen sie die Kunden nahezu zum Kauf zwingen. Jedes Mittel ist recht, um an den Follow-up zu kommen. Der Kunde fühlt sich unter Druck gesetzt. Und das stört. Folge: Der Angerufene blockt dich ab und konfrontiert dich mit den verschiedensten Einwänden.

Hier ist es wichtig, einen Einwandkatalog zu haben. Lade dir hier deinen Leitfaden zur Erstellung deines Enwandkataloges runter:

99sales Leitfaden: Erstellung deines Einwandkataloges

#3: Es ist kurzfristig

Hörst du auf, mit Outbound zu arbeiten, hört Outbound auf, für dich zu arbeiten. Rufst du niemand an, generierst du keine Kunden. Anders ist es bei Inbound Sales. Inbound arbeitet für dich weiter, auch wenn du aufhörst, für Inbound zu arbeiten.

#4: Es ist nicht treffsicher

Wie viele irrelevante Kontakte aus deiner Pipedrive musst du kontaktieren, bis du an einen geratest, für den dein Produkt infrage kommt? Einige. Das bedeutet, du verbringst die meiste Zeit mit Leuten, die kein Interesse an deinem Produkt haben. Ob du ein Top-Vertriebler, oder ein Berufseinsteiger bist – Hier verschwendest du Zeit.

#5: Es frisst (noch mehr) Zeit

Auch mit den besten CRM-Lösungen kommst du um den Zeitverlust nicht rum. Mit der Pflege deiner Pipeline verbringst du mehr Zeit, als mit deinen Kunden.

Pro Outbound Vertriebskonzept

#6: Es funktioniert!

Das ist eine Tatsache. Outbound hat immer funktioniert und dieses Vertriebskonzept wird es immer tun.

#7: Es hilft bei der Planung

Du kannst prognostizieren, wie deine Umsätze in den nächsten Monaten aussehen werden und wie viele neue Mitarbeiter du dafür einstellen musst.

#8: Es gibt dir Freiheit

Denn du entscheidest selbst, wen du kontaktierst, wann du ihn kontaktierst und wie du ihn kontaktierst.

#9: Es liefert täglich neue Chancen auf Abschlüsse

Bei diesem Vertriebskonzept steht es dir frei, so viele potenzielle Kunden anzurufen, wie dir lieb ist. Das bedeutet für dich, dass du täglich unbegrenzte Chancen auf Abschlüsse hast. Im Inbound musst du auf die Anrufe warten und deine Erfolgschancen sind auf die Anzahl der Anfragen limitiert.

#10: Es liefert direkte Ergebnisse

Wohingegen der Inbound erst langwierig aufgebaut werden muss.

Die Entscheidung

Um zu entscheiden, ob Outbound Sales das Richtige für dich ist, musst du mehrere Faktoren betrachten. Verfügst du über das nötige Charisma und Überzeugungsfähigkeit für Outbound Sales? Handelt es sich bei deinem Produkt um eine bewährte Lösung, oder ist es eine Neueinführung? Trägt Outbound Sales letztendlich zur Erfolgssteigerung deines Unternehmens bei oder nicht?

Wie stehst du zu Outbound Sales? War Outbound der primäre Grund für das Wachstum deiner Umsätze?

2 comments on “Vertriebskonzept Outbound Sales – 10 entscheidende Argumente
  1. Hallo Galina,

    muss man sich denn unbedingt für nur das Eine oder nur das Andere entscheiden?
    Ich versuche, einen gesunden Mix hinzubekommen.
    Da ich bisher keine digitalen Produkte anbiete, kann ich nicht alles automatisieren.
    Wir verkaufen Shows und Konzerte.
    Um die richtige Show auszuwählen und an die Location und die Zielgruppe des Veranstalters anzupassen, sehen wir uns die Location vorher an.
    Um die Ziele des Veranstalters mithilfe der Show zu erreichen, ist ein ausführliches persönliches Gespräch wichtig.
    Inbound ist für uns daher nur in der Phase der ersten Kontaktanbahnung geeignet.
    Wenn wir einen Gesprächstermin in gewisser Entfernung von unserem Standort haben, versuchen wir, weitere Termine auf der Strecke zu vereinbaren. Das ist nur durch aktive Kontaktaufnahme unsererseits möglich. Bestenfalls rufen wir Personen an, die bereits von sich aus Interesse signalisiert haben.

    Viele musikalische Grüße,
    Lita

    • Hallo Lita,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Da hast du vollkommen Recht, man steht nicht vor einer ‚Entweder-Oder‘-Entscheidung. Sicherlich kann sowohl Outbound, als auch Inbound im Vertrieb gleichzeitig betrieben werden. In diesem Artikel geht es um das ‚Ob‘. Deshalb führen wir die, unserer Ansicht nach, wichtigsten Pro’s und Contra’s des Outbound auf. Auf dieser Basis soll es unseren Lesern leichter fallen, die Entscheidung für oder gegen den Outbound Aufbau zu treffen.
      Deiner ausführlichen Beschreibung eures Vertriebsprozesses kann ich entnehmen, dass ihr euer Inbound-Outbound-Verhältnis sehr gut durchdacht und strukturiert habt. Da ihr Personen anruft, die bereits Interesse geäußert haben, umgeht ihr geschickt den Zeitverlust-Nachteil (Contra #4).

      Vielen Dank für deinen Tipp,

      Beste Grüße,
      Galina

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