6 Regeln für kalte Emails

Kalte Emails kennt jeder von uns – man schickt sie raus und hofft, dass ‘etwas’ zurückkommt. Oftmals ist es leider nicht der Fall. Wir haben die Gründe für die ausbleibenden Antworten herausgefunden und erklären dir, wie du deine Antwortrate auf kalte Emails deutlich steigern kannst!

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Sollte dein Ansprechpartner keine Möglichkeit für ein Telefonat haben und bittet dich, ihn per Email zu kontaktieren, ist es sinnvoll, folgende Herangehensweisen zu beachten:

Regel #1: Betreffzeile – Niemand lässt sich Täuschen

kalte emailsDeine Kunden werden von ‘kalten’ Emails überschwemmt. Oftmals wird die Betreffzeile als ‘Köder’ verwendet, sodass der Leser getäuscht und zum Öffnen der Email veranlasst wird. Doch spätestens beim Überfliegen der Nachricht durchschaut er dein Täuschungsmanöver und löscht die Email. Und noch schlimmer: Er setzt auch deine Email-Adresse in die schwarze Liste, zu seinen anderen Spam-Kontakten.

Wenn du aber eine angemessene Betreffzeile hast, und trotzdem eine verbesserungswürdige Antwortrate hast, dann kannst du folgende Schritte zum Prüfen vornehmen:

Regel #2: Halt’ Dich kurz

Wir haben’s für dich ausgerechnet: etwa die ersten 50 Wörter werden vom Leser aufmerksam wahrgenommen. Alles, was danach kommt, wird nur noch überflogen oder noch schlimmer: Gar nicht mehr gelesen. Das Letztere passiert, wenn binnen der ersten Sätze kein Interesse geweckt wurde.

Fazit: Komm’ gleich im ersten Absatz zum Punkt. Schreibe kurz, um was es geht und schildere direkt den ultimativen Nutzen für deinen Kunden.

Regel #3: Sei ehrlich

Versetze dich in deinen Kunden und sprich’ ihm aus der Seele. Er bekommt eine Unzahl an kalten Emails und fühlt sich belästigt. Und genau das sprichst du aus. Schreibe zu Beginn kurz, dass du dir im Klaren darüber bist, was der Kunde von kalten Emails hält. Dir ist auch bewusst, dass solche Emails direkt wieder gelöscht werden. Doch es hat einen bestimmten Grund, warum du gerade ihn anschreibst, und es wäre durchaus sinnvoll, deine Email weiter zu lesen.

Und dann kommst du direkt zur Sache und startest den Pitch, den du vorher an den Kunden angepasst hast.

Regel #4: Beziehe dich auf bestehende Kontakte

Wenn du jemals mit einem Mitarbeiter des Unternehmens in Kontakt warst, dann solltest du diese Chance nutzen und dich darauf beziehen – auch wenn’s nur um eine kurze Konversation via XING oder per Telefon geht. So baust du gleich zu Beginn Vertrauen auf.

“Hallo Herr A,

vor einiger Zeit stand ich schon mal mit Ihrem Kollegen Herrn B in Kontakt. Wir haben uns über das Anliegen XY ausgetauscht. Bei meinem heutigen Anliegen sind sicherlich Sie der richtige Ansprechpartner.”

Regel #5: Geh’ auf die unternehmensinterne Ebene

Informier’ dich, welches konkrete Problem dein Kunde gerade hat.

  • Kannst du dieses Problem lösen?
  • Warum ist deine Lösung die optimale Lösung für den spezifischen Kunden?
  • Wie kann dein Produkt darüber hinaus eingesetzt werden?

Regel #6: Arbeite mit Referenzen

Such’ dir ein Unternehmen deines Vertrauens raus. Am Besten eignet sich ein Unternehmen, bei dem du freundschaftlichen Kontakt zu deinem Ansprechpartner hast. Schildere, wie oft und in welchem Zeitraum deine Lösung dem Kunden zum Erfolg verholfen hat, und dass der Ansprechpartner sich auf weitere Zusammenarbeit mit dir freut.

Du hast noch keine Referenzen? Das Thema haben wir schon in diesem Artikel bearbeitet!

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tl;dr

Folgende Schritte solltest du vornehmen, um deine Antwortrate zu steigern:

  1. Deine Betreffzeile sollte im direkten Zusammenhang zu deinem Produkt stehen. Keiner lässt sich heutzutage noch von verlockenden Überschriften in der Betreffzeile täuschen.
  2. Komm’ direkt im ersten Absatz zum Hauptgrund deiner Email – zu deinem Produkt und seinem ultimativen Nutzen für den Kunden.
  3. Sei’ ehrlich und sprich’ das aus, worüber der Kunde schweigt.
  4. Mach’ dir bestehende oder ehemalige Kontakte im Unternehmen zunutze
  5. Tauche tiefer ins Unternehmen ein und biete Lösungen für dessen konkreten spezifischen Probleme.
  6. Ziehe einen bestehenden Kunden deines Vertrauens als Referenz heran

Überarbeite deine kalten Emails nach diesem Schema und du wirst sehen, wie deine Antwortrate in die Höhe schießt!

Wie steht es um deine Antwortrate auf kalte Emails? Wie hast du diese erreicht?

6 comments on “6 Regeln für kalte Emails
  1. Hallo,
    die Regeln die Sie auf gestellt haben sind nachvollziehbar, aber ich glaube es ist trotzdem sehr schwierig, den Kunden zu erreichen, weil er nach meiner Meinung „versaut“ ist oder was auch der Fall ist, er liest seine EMail überhaupt nicht, wie z.Bs. in meinem Buisness – Amateursportvereine.

    • Hallo Herr Häcker!
      Danke für Ihren Kommentar. Mit Sicherheit sind kalte Emails nicht das einfachste Werkzeug im Vertrieb, da gebe ich Ihnen Recht. Dennoch sind auch bei korrekter Anwendung Erfolge möglich!
      Beste Grüße,
      Galina

    • Hallo Sarah,
      vielen Dank für den Tipp, da hast du vollkommen Recht! Visualisierung ist ein bewährtes Mittel, um Interesse zu wecken. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass Bilder sogar besser ankommen, als Videos, da das Anschauen eines Videos bewusste Zeitinvestition voraussetzt, für die nicht viele bereit sind.
      Ein gut veranschaulichtes Bild kann mit Sicherheit Vieles bewirken!
      Viele Grüße,
      Galina

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